Was ist Stress?

Die zwei Arten von Stress

Man unterscheidet zwischen Eustress (positiver Stress, Vorsilbe:eu = abgeleitet von Euphorie) und Distress bzw. Dysstress (negativer Stress, Vorsilbe: dys) Die griechische Vorsilbe εὖ bedeutet „wohl, gut, richtig, leicht“, die griechische Vorsilbe δύς bedeutet „miss-, schlecht“..

Positiver Stress erhöht die Aufmerksamkeit und fördert die maximale Leistungsfähigkeit des Körpers, ohne ihm zu schaden. Eustress tritt beispielsweise auf, wenn ein Mensch zu bestimmten Leistungen motiviert ist, dann Zeit und Möglichkeiten hat, sich darauf vorzubereiten oder auch wenn eine Krisensituation oder Krankheit dennoch positiv angegangen, bewältigt (siehe Selbsthilfe) und überwunden werden kann. Letztendlich können sogar Glücksmomente empfunden werden. Eustress wirkt sich auch bei häufigem, längerfristigem Auftreten positiv auf die psychische oder physische Funktionsfähigkeit aus.

Stress wird erst dann negativ empfunden, wenn er häufig oder dauerhaft auftritt und körperlich und/oder psychisch nicht kompensiert werden kann und deshalb als unangenehm, bedrohlich oder überfordernd gewertet wird. Wenn die betroffene Person keine Möglichkeit zur Bewältigung der Situation sieht oder hat, kann sich dies negativ auf den Organismus auswirken. Beispiele dafür sind Klausuren ohne Zeit oder Fähigkeit zum Lernen, eine trotz Ärztebesuch unklare oder nicht anerkannte Erkrankung, eine durch Lärm unerträgliche Wohnung ohne Möglichkeit zum Umzug, o. ä. In solch einem Fall kann dauerhaft negativer Stress gegebenenfalls durch geeignete Hilfen oder Stressbewältigungsstrategien verhindert werden.

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