Achtsamkeitsübungen

Sei es durch die Medien, die Reklame, Ihre Arbeitskollegen oder auch durch ganz vertraute Menschen um Sie herum: Sie werden täglich mit tausenden Informationen konfrontiert. Und jeder ringt um Ihre Aufmerksamkeit. So werden immer mehr neue Gedanken in unseren Köpfen produziert, vergleichbar mit einem Zustand, der einem Autopilot gleicht. Sie nehmen den augenblicklichen Moment eigentlich gar nicht mehr wahr.

Mit Achtsamkeitsübungen können wir den Autopiloten ausschalten. Auch Sie können somit quasi „eingreifen“.

Was ist eigentlich Achtsamkeit?

Ganz einfach: Achtsamkeit ist eine Sichtweise, die uns Menschen hilft, Stressempfinden abzubauen oder gar dauerhaft zu bewältigen. Während oder der Übung erfährt man oft vermehrt Glücksgefühle. Gefühle, die die ein oder andere unangenehme Situation einfacher oder besser anfühlen lässt. Achtsamkeit bzw. diese Sichtweise stammt ursprünglich aus dem Buddhismus. Jedoch: Achtsamkeit ist nicht gleich Aufmerksamkeit. Der englische Begriff für die Achtsamkeitssichtweise ist „Mindfulness“ und wurde unter anderem in den USA durch Professor Jon Kabat-Zinn geprägt. Im Fokus seiner Lehre steht das Leben und Erfahren im Jetzt.

Den gegenwärtigen Augenblick bewusst wahrzunehmen, zu spüren und zu geniessen, ohne ihn zu bewerten. Das ist für mich Achtsamkeit – eine einfache Art der Meditation und bedeutet aufmerksam sein für das Hier und Jetzt. Denn: das Atmen, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten funktioniert eben nicht in der Zukunft oder in der Vergangenheit.

Für was ist Achtsamkeit nützlich?

Achtsamkeitsübungen werden mittlerweile auch in der Psychologie zur Behandlung von Ängsten, Depressionen, Zwangsstörungen, Stress, Burn out oder auch als Mittel bei ganz gewöhnlichen Alltagsproblemen eingesetzt.

Mir helfen diese Übungen sehr, ins Hier und Jetzt zurückzukommen, um für den jetzigen Augenblick aufmerksam zu sein. Täglich mache ich ein paar verschiedene Übungen. Dies holt mich wieder runter. Und dafür benötige ich gar nicht viel Zeit.

Üben und regelmäßig anwenden ist allerdings das „A und O“. Seien Sie gespannt, welche Erfahrungen Sie mit Achtsamkeitsübungen machen. Die hier aufgeführten Achtsamkeitsübungen sind meine TOP 10 und sollen Ihnen helfen, diese Technik systematisch in Ihrem Alltag zu verankern. Dazu brauchen Sie nur Ihren Atem und Ihre Sinne. Sonst nichts. Wirklich ganz einfach, da wir unsere Sinne immer bei uns haben.

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